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Demerath
Platt
Wörterbuch

Duref, Flóa, Wiss, Bésch


Platt Hochdeutsch Anmerkungen
ZéénerèiGemarkungÓp da Déémata Zéénerèi jétt et vill Bésch.
ÉwwadurefOberdorf 
NéadurefUnterdorfOber- und Unterdorf sind in Demerath durch ein Tälchen, "et Lòòch", getrennt
   
BaakesBackhaus 
BréckBrücke 
HéllejehèisjeHeiligenhäuschenMinikapellchen, die man in der Eifel überall findet; meistens aufgrund eines Gelübdes gebaut.
HòusHaus 
JeschäftGeschäft, Laden 
MillMühle 
SchdaalStall 
SchèiaScheune 
SchméttSchmiede 
SchòòpSchuppen 
SchóóßdabuudSchusterwerkstatt 
WéatschaftGastwirtschaft 
   
HóllHohlweg 
KóóflättaKuhfladenfrüher für Zugezogene und "feinere" Leute ein schlimmes Ärgernis auf der Straße
PéétjePfad, kleiner Fußweg 
PlastaPflasterÒm Néadóref wòa de Stròòß jeplastat.
WääschWeg 
SchtròòßStraße 
   
BaachBachBaach ist weiblich!
BééréschjeQuelle 
BóóaBrunnen, Born 
BróóchSumpfhochdeutsch auch Bruch (selten, fachsprachlich)
DrééßMineralquelleWaaßa uss dem Drééß schmackt nét jóót, òwwa et òß jesund.
KimpelTümpeltiefe, breite Bachstelle
MòaMaar, Kratersee 
Suanasse Stelle in Ackerlandmeist eine kleine feuchte Senke, die nicht bewirtschaftet werden konnte; nicht so groß und nass, dass man von einem Bóóch sprechen konnte
Ziepöffentliche Viehtränke 
   
FlóaFlur 
FòldFeld 
FuaFursche(u und a ganz kurz gesprochen)
MólthiwwelMaulwurfshügelésch jien Molthiwwele sprééde
ÒnweltSchmalseite des AckersDort ist immer ein Feldweg zum Wenden beim Pflügen.
Pèèschkleine Wiese nahe am Haus 
SchdéckStückbesonders für Acker-Parzellee; Kóaschdéck = ein Roggenacker
WéédWeideEt Véé òs nòch óp da Wééd.
WissWiese 
   
BóddemBoden, ErdeWinnésch Schdécka hònn jóóde Bóddem.
KiseleKiesel 
SchdéénSteine 
SchrundGrund 
Waakedicke Steine 
   
KaapesKohl, Weißkrautauch "Blödsinn"
KulraaweleKohlrabiähnlich wie Rüben, wichtiges Winterfutter
RummeleRüben 
SchrumpereKartoffelnheute meistens: Grumpere
   
Bèischegroße Strohbündel 
Bòòagroßer, sorgfältig aufgesetzter Stapel aus Stroh oder Getreideoffenes o! (Mit geschlossenem kurzem o ist es ein Brunnen!)
ÈjaÄhre(n) 
FróóschdGetreide (Frucht)Suu winnésch Fróóschd wie dissjòa jòòft et nòch kéés.
HòwwaHafer 
JarweGarben 
JèèschdGerste 
Kaastemehrere aufrecht zusammengestellte Garben 
KóóaRoggen (Korn) 
SpròuneGrannen 
WééßWeizen 
   
HaiHeu 
HòusteHeuhaufenDas Heu wurde auf der Wiese zu "Hòuste" zusammengetragen, wenn Regen drohte.
KlieKlee 
SchdirekKerbel 
SchmilleGrashalme 
SchraasGras 
Schróómzweite HeumahdEine zweite Heuernte war oft nicht möglich, da das nachwachsende Gras als Weide gebraucht wurde. Wuchs doch genug, dann gab der Schróóm ein beim Vieh sehr begehrtes Heu, da ohne die groben Grashalme.
   
BóttablóómeSumpf-Dotterblumen 
EiaschòòpLöwenzahn 
GugguksblóómeBusch-Windröschen 
HerrjòttsblòòtJohanniskraus 
JehannsblóómeMargeriten 
KääsblóómeWiesenschaumkraut 
MariabléémesjaGänseblümchen 
   
BréénääßeleBrennesseln 
DésteleDisteln 
KlèatAckerunkraut (Kletten-Labkraut) 
KròutUnkrautkròude = Unkraut jäten
RòòßréppZaunrübeSud aus Zaunrübe wurde in der Landwirtschaft verwendet, um das Vieh zu kurieren.
SchòßmällAckerunkraut (Melde) 
Schròòfóóßhartnäckiges Ackerunkraut (aber welches?) 
   
BóóchBuche 
BóómBaumWaat òs en Wissbóóm?
BótteleHagebutten 
DännedixjeTannenzapfene Ròudänne-Dännedixje
DóahääkDornenhecke 
ÉéschEiche 
FischdelFichte 
HääkHecke, Strauchen Bräämelehääk
HóónääpelWeißdorn-Früchte 
HulläntaHollunder(Betonung auf dem u)
JiesdaGinsteren Jiesda-Besem fò de Stròòß se kèrre
RòudännKiefer (Baum) 
SchlieneSchlehenJie linne bèi't Lien Schliene liene.
(so ein Nonsens!)
WaacheldaWachholderRééschere mòt Waachelda jét de bèste Schinke.
(Betonung auf dem aa)
   
BäréschBerg 
BéschWaldde Jeméénebésch
BróóchSumpf 
BròòchBracheDaat Schdéck lòòße ma dissjòa bròòch lèie.
DaalTal 
HankHang 
HéédHeide 
Luubäresch"Lohberg"; speziell bewirtschafteter Berghang Laubbäume werden bis Armstärke wachsen lassen und dann für Heizzwecke gefällt; früher waren es nur Eichen, und die Rinde wurde an Gerber verkauft.
RämmelKuppe, Böschung 
Rèachtrockener Hang 
Sèifefeuchtes, steil abfallendes Waldtälchen