1967

 

 

Ich war gerade 17 und hatte nur eines im Sinn ...

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... ich wollte selbst ein Radio bauen.
 
In einem Abbruchhaus hatte ich 2 Jahre vorher das Anleitungsheft von einem Kosmos Radiomann aus den 20er Jahren gefunden, und Ferdi Hommes hatte mir ein Radio-Praktiker-Büchlein über Amateurfunk-Empfänger geliehen. So gerüstet machte ich mich auf Speichern, in Kellern und hinter Hecken auf die Suche nach ausgedienten Röhrenradios. Das Ergebnis meiner Bemühungen, ein klassischer Geradeausempfänger (Audion), ist hier in der guten Stube meiner Eltern zu bewundern:
 
Radio-Ruine


Technische Highlights:
  • Grundchassis aus umweltfreundlicher Pappe
  • kein Lötkolben erforderlich (auch nicht vorhanden)
  • verzwirbelte Drahtverbindungen
  • wichtige Drahtverbindungen haltbar verschraubt (Trix-Schrauben)
  • keine Leistungsendstufe erforderlich
  • keine Lärmbelästigung, da Ohrhörer vorhanden

Für technisch Interessierte hier auch noch der erstaunlicherweise erhaltene Schaltplan:
 
Ruinen-Plan


Mit der Elektronik hab ich's bis heute!


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