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Zur Erinnerung an den Bio-Unterricht: Bei Moosen ist das ganz anders mit den Männern und Frauen.
Was wir als grüne Pflanzen sehen, sind wildgewordene Samenzellen, sozusagen. Das heißt: Die
eigentlichen Moospflanzen (Gametophyten) haben nur einen einfachen Chromosomensatz. Auf ihnen
entwickeln sich zwei verschiedene Sorten von "Blüten"; die einen bilden eine Eizelle, die anderen
Spermatozoiden. Zusammen können die nur kommen, wenn ein Wasserweg dazwischen besteht. Aus der
Eizelle entwickelt sich - weiterhin auf dem Moos aufsitzend - ein simples Pflänzchen mit doppeltem
Chromosomensatz, der Sporophyt. Meistens besteht er nur aus einem Stiel mit der Sporenkapsel. Die
Sporen selber haben schon wieder den einfachen Chromosomensatz; sie fallen aus, wachsen zu Moos auf
und alles fängt von vorne an.
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